Kerbl Agrarbedarf 2019

263 Stall- und Hofbeleuchtung LED-Beleuchtung für Stall & Hof - Der neue Standard mit vielen Vorteilen LED-Technik im Stall zahlt sich aus LEDs arbeiten mit einem hohen Wirkungsgrad und dadurch sehr effizient, ihre Lichtausbeute ist also besonders hoch. Die Investitionskosten für eine Neuausstattung oder Umrüstung sind im Vergleich zu konventioneller Beleuchtungstechnik zwar heute in der Regel noch höher, jedoch amortisieren sich diese durch beträchtliche Einsparungen im Betrieb schon nach kurzer Zeit. Mehr Milch durch mehr Licht Beleuchtungsdauer, Beleuchtungsintensität und Lichtfarbe haben großen Einfluss auf Laktation, Fruchtbarkeit und Wohlbefinden der Tiere. In der Milchviehhaltung kommt dem Beleuchtungsmanagement deshalb eine besondere Bedeutung zu. Wissenschaftliche Studien belegen, dass durch lange Tageslichtphasen mit 16 Stunden Helligkeit und 8 Stunden Dunkelheit die tägliche Milch- produktion um durchschnittlich 5-15 % gesteigert werden kann. Voraus- setzung ist eine gleichmäßige Beleuchtungsstärke von 150-200 Lux. Hohe Schaltfestigkeit An – Aus – An – Aus … Im Gegensatz zu Energiespar- oder Leuchtstoff- lampen sind die robusten Leuchtdioden praktisch unempfindlich gegenüber häufigem Ein- und Ausschalten. Somit sind sie auch für den schaltintensiven Betrieb am Bewegungsmelder bestens geeignet. Sofort volle Lichtleistung Energiespar- oder Entladungslampen benötigen eine teilweise minutenlange „Aufwärmphase“, um die volle Helligkeit zu erreichen. Mit LEDs gehört dieses Szenario der Vergangenheit an, denn sie bieten sofort nach dem Einschalten 100% Lichtleistung. Volle Lichtleistung auch bei niedrigen Temperaturen LEDs arbeiten auch bei niedrigen Temperaturen sehr effizient und sind daher ideal für den Einsatz im Außenbereich oder ungeheizten Gebäuden geeignet. Während z.B. eine LED-Röhre bei einer Umgebungstemperatur von 0 °C wei- terhin die volle Lichtleistung abgibt, erreicht eine typische Leuchtstoffröhre, die auf Umgebungstemperaturen von 20 °C ausgelegt ist, nur noch 40-60 % ihres Maximalwerts. Keine Anlockwirkung auf Insekten Insektenaugen sind im Gegensatz zum menschlichen Auge besonders für ult- raviolette Strahlung (UV) empfindlich. Während die früher häufig eingesetz- ten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen aufgrund ihres hohen UV-Anteils noch wie ein Staubsauger für Millionen von Insekten wirkten, gilt das von LEDs abgestrahlte Licht als sehr insektenfreundlich – es enthält praktisch keine UV-Strahlung. Kein zusätzlicher Wärmeeintrag Das von einer LED abgegebene Licht bleibt kühl – im Gegensatz zu Tempe- raturstrahlern wie Halogen- oder Glühlampen, bei denen ein Großteil der Energie in Infrarotstrahlung und dadurch in Wärme umgesetzt wird. Wärme entsteht bei LEDs zwar in der Elektronik, wird aber nicht in Richtung des zu beleuchtenden Objektes abgestrahlt. Natürliche Farbwahrnehmung In der Milchviehhaltung ist zur farblichen Unterscheidung von Blut, Harn und Milch gerade in Behandlungsständen, Krankenboxen und Abkalbe- buchten eine hohe und damit natürliche Farbwiedergabe erforderlich. Die Güte der Farbwiedergabe wird mit dem Ra-Wert angegeben. Der maximal mögliche Wert ist 100, empfohlen wird ein Ra-Wert von > 75. Im Gegensatz zu LEDs weisen beispielsweise Natriumdampflampen (Ra 20-50) eine sehr schlechte Farbwiedergabe auf. Umweltschonender und gefahrloser Betrieb Aufgrund ihrer hohen Energieeffizienz bleibt auch die CO2-Belastung entsprechend gering. Da LED-Leuchten kein Quecksilber enthalten, ist der Betrieb völlig gefahrlos und die Entsorgung kann über kommunale Sammel- stellen erfolgen. Selbstverständlich erfüllen all unsere Produkte die Anfor- derungen der Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS).

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